GPS-BUDDY STELLT CORET FLEET VOR, UM DIE KERNTEMPERATUR VON KÜHLTRANSPORTEN ZU MESSEN
GPS-BUDDY STELLT CORET FLEET VOR, UM DIE KERNTEMPERATUR VON KÜHLTRANSPORTEN ZU MESSEN

AUTOMATISIERTES TEMPERATURMANAGEMENT IST PRÄZISE UND REDUZIERT MANUELLE ARBEITEN

GPS-Buddy, Anbieter von Telematik-Lösungen, hat ein automatisiertes Verfahren entwickelt, bei dem die Kerntemperatur während des konditionierten Transports mithilfe eines Algorithmus genau berechnet wird. Der Algorithmus errechnet aus einer Reihe von produkt- und transportbedingten Parametern den Temperaturverlauf im Kern des Produkts. Die Messungen sind mit dem Back-Office-System verknüpft und somit sofort für die Berichterstattung an den Kunden verfügbar.

CoreT Fleet erfüllt den Hygienecode für Lebensmittelsicherheit und Sichtbarkeit in der Kette. Die strengen Anforderungen gelten auch für den klimatisierten Transport von Medikamenten, Chemikalien oder Blumen. Auch hier kann eine zu hohe oder zu niedrige Transporttemperatur weitreichende Folgen für die Gesundheit oder Warenverderb haben. Im Gegensatz zur manuellen Messung der Kerntemperatur, Umgebungstemperatur oder Oberflächentemperatur erfordert diese Methode keine manuellen Eingriffe. Dadurch wird verhindert, dass Ladungen aufgrund von Temperaturschwankungen oder Einstichen im Produkt verloren gehen.

PILOT

Diese Lösung wurde in Zusammenarbeit mit unserem Kunden Huuskes entwickelt, einem umfassenden Partner für Lebensmittel und Getränke im Pflegesektor. Harrie Reink, Logistikmanager bei Huuskes, erklärt: „Temperaturmanagement ist für uns ein kritisches Thema. Die Temperatur der Produkte, die wir in unseren Fahrzeugen transportieren, muss kontinuierlich überwacht und kontrolliert werden. Die Messungen wichen zu sehr von der Realität ab, da wir nur die Temperatur des Laderaums messen konnten. Gemeinsam mit unserem Technologiepartner GPS-Buddy haben wir dafür nach einer guten Lösung gesucht. Der Prozess ist jetzt vollständig automatisiert.“

BEKANNTES PROBLEM BEI KONDITIONIERTEN TRANSPORTEN

Daniel Engelberts, Transportberater bei GPS-Buddy fügt hinzu: „Das Problem, das Huuskes uns präsentiert hat, ist ein Thema, das in Gesprächen mit mehreren Kunden auftaucht. Bei den üblichen Messmethoden wird nur die Umgebungstemperatur oder Oberflächentemperatur gemessen. Infolgedessen gibt es Spitzen- und Tiefstwerte in den Ergebnissen. Dies geschieht dadurch, dass beim Öffnen des gekühlten Laderaums Außenluft eindringt, die den Temperaturverlauf beeinflusst. Diese Schwankungen wirken sich zwar nicht extrem auf die Kerntemperatur aus, führen aber zu Diskussionen mit Kunden oder sogar zur Ablehnung von gelieferten Chargen. Der von uns verwendete Algorithmus führt präzise Berechnungen auf der Grundlage von Parametern wie Masse, Art der Verpackung, Feuchtigkeits- und Fettgehalt in Verbindung mit dem Zeitpunkt der Verladung, der Temperatur der Verladung, der Luftfeuchtigkeit usw. durch. Dies ergibt ein realistisches Bild des Verlaufs der Kerntemperatur von der Beladung bis zur Entladung und vermeidet viele Diskussionen.“

SMARTE KOMBINATION VON TECHNOLOGIEN

„Als GPS Buddy sind wir immer auf der Suche nach neuen praktischen Anwendungen unserer Technologie. Die Anfrage von Huuskes stand im Einklang mit bestehenden Entwicklungen“, sagt Ties Schaafsma, CEO von GPS-Buddy. „Durch den Einsatz unserer bewährten Hardware in Kombination mit einem intelligenten mathematischen Berechnungsmodell sind wir zu dieser zertifizierten Lösung gelangt, auf die Sie über unsere Driver App zugreifen können. Mit oder ohne Verknüpfung mit der bestehenden TMS-Anwendung des Kunden ist es möglich, Berichte mit dem Kunden zu teilen. Die Kosten sind relativ gering im Vergleich zu anderen – weniger genauen – Methoden wie Sonden. Außerdem geben wir dem Kunden die Möglichkeit, proaktiv gegenüber seinem eigenen Kunden zu handeln, was die Kundenzufriedenheit erhöht. Und genau dafür setzen wir uns ein.“

CoreT Fleet ist ab sofort in den Benelux-Ländern verfügbar. Es basiert auf durchschnittlichen Produkttypen und ist auch an spezifische Betriebsbedingungen anpassbar. Die Methode ist von dem unabhängigen Ingenieurbüro Optimal Thermal Solutions zertifiziert, das sich auf Temperaturmanagement spezialisiert hat und durch Thales ISO-zertifiziert ist.