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Baustelle mit Maschinen
Van Werven Infra

Gemeinsam an echten Lösungen arbeiten

Volle Kontrolle über alle Fahrzeuge, Maschinen und Emissionen

Die Infrastrukturbranche gilt als konservativ, doch bei Van Werven Infra B.V. weiß man, dass Stillstand Rückschritt bedeutet. Harry Hertsenberg, Direktor Infra bei Van Werven Infra, verweist auf ein treffendes Zitat, das einst auf seinem alten Mountainbike stand: „Innovate or die." Dieser Satz fasst die Mentalität von Van Werven Infra gut zusammen: In einer Branche mit immer strengeren Anforderungen und hartem Wettbewerb muss man vorausdenken, um relevant zu bleiben.

Die niederländische Infrastrukturbranche steht vor großen Herausforderungen: Die Nachfrage nach umweltfreundlicherer Ausführung wächst, Emissionsanforderungen werden strenger, und Auftraggeber verlangen Einblick bis auf Projektebene. Bei einem jährlichen Kraftstoffverbrauch in Millionenhöhe ist der Einsatz erheblich. Deshalb setzt Van Werven Infra auf einen Ansatz, bei dem Daten und Verhalten gemeinsam den Motor der Nachhaltigkeit bilden.

GPS-Buddy Asset-Tag an Van Werven-Maschinen / GPS-Buddy Asset-Tag am Van Werven-Gerät

Von Daten zur Steuerung

Van Werven Infra möchte nicht nur wissen, wo sich Fahrzeuge und Maschinen befinden, sondern vor allem, was sie tun, wie sie performen und welche Auswirkungen sie auf die Emissionen haben. GPS-Buddy stellt dafür das zentrale IoT-Ökosystem bereit, das Van Werven Infra benötigt: Flowter. Alle Fahrzeuge, Maschinen und Sensoren sind in einer einzigen Plattform vernetzt, die Echtzeit-Einblicke in Leistung, Nutzung und Emissionen bietet. Darin unterscheidet sich GPS-Buddy laut Van Werven Infra von anderen Anbietern. Es handelt sich nicht um eine Sammlung einzelner Module, sondern um eine integrierte Umgebung, in der Daten zum Leben erwachen.

Harry Hertsenberg sagt: „Was uns an GPS-Buddy angesprochen hat, ist, dass sie nicht in einzelnen Kästen denken, sondern in einem vollständigen Ökosystem. Alles, was sich bewegt, können wir verfolgen, messen und verbessern. Das passt genau zu unserer Vision, die Emissionen und die Effizienz unter Kontrolle zu bekommen."

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf drei Säulen:

  • Flottenmanagement – Fahrtregistrierung, Track & Trace, Tachographenauswertung und Planung.
  • Fahrerverhalten – Verhaltensanalyse von Fahrern und Sensibilisierung für den Kraftstoffverbrauch.
  • Emissionseinblick – validierte Berichte zu CO₂, NOₓ und NH₃ auf Projekt- und Maschinenebene.

Co-Creation in der Praxis

Die Zusammenarbeit zwischen beiden Organisationen wurde von Anfang an als strategische Partnerschaft angelegt. GPS-Buddy entwickelt Technologie in enger Abstimmung mit der Praxis, und Van Werven Infra liefert dafür die idealen Szenarien. Ingenieure, Projektleiter und Fahrer arbeiten gemeinsam an Verbesserungen und neuen Funktionen.

Oscar van der Spruit, COO bei GPS-Buddy: „Wir glauben nicht an Innovation hinter einem Schreibtisch. Unsere Lösungen entstehen im Feld, gemeinsam mit Kunden, die die alltägliche Realität kennen. Bei Van Werven Infra war diese Teamarbeit von Anfang an vorhanden."

Dieser Ansatz erweist sich als entscheidend für den Erfolg. Daten gewinnen erst dann an Wert, wenn Nutzer ihnen vertrauen. Deshalb wurden Fahrer, Planer und Projektleiter aktiv in das Testen und Entwickeln der Technologie einbezogen. Wenn ein Fahrzeug ein „Harsh Event" registriert – einen plötzlichen Stoß oder eine harte Bremsung – wird sofort geprüft, ob es sich tatsächlich um einen Fehler handelt oder ob es sich schlicht um etwas handelt, das in der Praxis häufiger vorkommt. Durch diese direkte Feedbackschleife wurde das System präzise auf die Realität der Baustelle abgestimmt.

Bas Wolff, verantwortlich für die Implementierung bei Van Werven Infra, erklärt: „Wir wollten, dass die Daten mit dem übereinstimmen, was die Fahrer erleben. Deshalb sind wir buchstäblich gemeinsam mit einem Laptop auf die Straße gegangen. Jede Meldung wurde besprochen: War das wirklich eine Vollbremsung oder nur eine Bodenschwelle? So haben wir das System in der Praxis kalibriert." Diese Kombination aus Technik und Praxiserfahrung bildet das Rückgrat der Zusammenarbeit.

Festgelegter Bereich in Flowter

Beter met de Meter: Verhalten als Motor des Wandels

Den größten Nutzen zieht Van Werven Infra aus der Verhaltensänderung. Nicht durch Kontrolle, sondern durch Einblick und Eigenverantwortung. Mithilfe des Driver Intelligence-Moduls von GPS-Buddy wurde das interne Programm „Beter met de Meter" (dt.: Besser mit dem Messgerät) ins Leben gerufen. Das Ziel: Fahrern ihren Fahrstil bewusst zu machen und zu zeigen, wie viel Einfluss dieser auf Kraftstoffverbrauch und Emissionen hat.

Van Werven Infra entschied sich bewusst für eine schrittweise Einführung. Eine kleine Gruppe begeisterter Fahrer bildete die Vorhut und erhielt wöchentlich persönliche Fahrberichte in der hauseigenen Stunden-App. Darin wurde angezeigt, wie sie bei Beschleunigung, Bremsen, Kurvenfahrt und Geschwindigkeit abschnitten – im Vergleich zur eigenen Vorwoche und zum Gruppendurchschnitt.

Die Ergebnisse waren sofort sichtbar. „Wir sahen, wie der Kraftstoffverbrauch pro Fahrer sank und das Engagement stieg", sagt Bas Wolff. „Die Fahrer fingen an, sich untereinander auszutauschen: Wie hast du das gemacht, warum schneidest du besser oder schlechter ab? Es wurde zum Sport, besser zu fahren."

Einer der Fahrer bringt es treffend auf den Punkt: „Mein Beruf hat wieder Bedeutung und ist wieder wichtig. Früher ging es nur um Leistung, jetzt auch darum, wie ich fahre." Sein Einsatz brachte ihm nicht nur die beste Bewertung in Sachen Effizienz, sondern auch die höchste Produktivität. Das beweist: Effizientes und nachhaltiges Arbeiten verstärken sich gegenseitig.

Von Einblicken zur Emissionsreduzierung

Was mit besserem Fahren begann, wuchs zu vollständiger Kontrolle über die Emissionen heran. Dank der Integration der IoT-Lösung von GPS-Buddy erhält Van Werven Infra Echtzeit-Einblicke in den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen jeder Maschine und jedes Lkw. Diese Daten werden automatisch in Emissionswerte für CO₂, NOₓ und NH₃ umgerechnet.

Diese Zahlen basieren nicht auf Annahmen, sondern auf präzisen Nutzungsdaten. Das macht den Unterschied bei Ausschreibungen und Genehmigungen, wo Zuverlässigkeit entscheidend ist. GPS-Buddy hat seine IT-Kontrollen bezüglich der Emissions- und Berichtsmethodik im Rahmen eines ISAE 3000-Assurance-Verfahrens unabhängig beurteilen lassen, das in Zusammenarbeit zwischen TÜV NORD Niederlande und seinem Partner Diggle BV durchgeführt wurde.

Harry Hertsenberg, Direktor Infra bei Van Werven Infra, betont den Wert der unabhängigen Beurteilung. Kunden müssen nicht länger selbst Rohdaten durchsuchen oder in Tabellen zusammenführen. Der Bericht genügt als Nachweis. „Wir liefern nicht nur Zahlen, sondern Gewissheit. Kunden müssen keine eigenen Tabellen mehr pflegen – wir liefern direkt validierte Berichte."

Dank Geofencing kann Van Werven Infra Emissionen zudem bestimmten Projekten zuordnen. Sobald ein Fahrzeug oder eine Maschine eine virtuelle Zone betritt, werden Kraftstoff und Emissionen automatisch diesem Projekt zugewiesen. Damit verfügt das Unternehmen über ein Echtzeit-Umweltmonitoring pro Standort und kann nachweisen, dass die Arbeiten innerhalb der vorgeschriebenen Emissionsgrenzen bleiben.

Dieselben Daten werden verwendet, um Berechnungen in Tools wie AERIUS zu untermauern. Wo früher theoretische Schätzungen galten, stützt sich Van Werven Infra nun auf Praxisdaten – ein starker Nachhaltigkeitsbeweis gegenüber Auftraggebern und Behörden.

Baustelle von oben
Männer auf der Baustelle
Van Werven-Maschine

Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil

Die gesammelten Emissions- und Fahrverhaltendaten liefern nicht nur operative Verbesserungen, sondern auch strategische Marktvorteile. Auftraggeber verlangen immer häufiger messbare Belege für Nachhaltigkeitsbehauptungen. Dank GPS-Buddy kann Van Werven Infra diese direkt liefern.

Harry Hertsenberg: „Wir können Auftraggebern zeigen, dass unsere Projekte innerhalb ihrer Stickstoff- und CO₂-Vorgaben bleiben. Das schafft Vertrauen und hilft bei Vergaben. Nachhaltigkeit wird immer stärker bewertet, und wir spielen darauf mit Daten ein, die validiert und sofort einsetzbar sind."

Die Berichte schließen zudem nahtlos an gängige Rahmenwerke wie die CO₂-Leistungsleiter und CSRD-Berichte (Corporate Sustainability Reporting Directive) an. Während andere Auftragnehmer noch mit der Erfassung von Scope-3-Daten kämpfen, kann Van Werven Infra diese auf Knopfdruck liefern.

„Unsere Kunden müssen keine Zeit mehr für die Datenerfassung aufwenden", erklärt Bas Wolff. „Wir liefern diese Daten in validierter Form, sodass sie ihrerseits ihren Verpflichtungen schneller nachkommen können. Das macht uns nicht nur zu einem ausführenden Betrieb, sondern auch zu einem Partner in der Berichterstattung und Nachhaltigkeit."

Der Effekt ist im Markt spürbar. Kunden schätzen die Transparenz und Zuverlässigkeit des Ansatzes von Van Werven Infra. Die Kombination aus Einblick, Effizienz und Compliance schafft stärkere Beziehungen und neue Aufträge. Wo früher der Preis den Ausschlag gab, spielen nun Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle – und genau darin glänzt Van Werven Infra.

Baustelle von oben

Daten, die verbinden

Die Stärke der Plattform von GPS-Buddy liegt in der Verbindung von Menschen, Prozessen und Technologie. Van Werven Infra nutzt ein zentrales System für Fahrzeuge, Maschinen und Geräte. Dadurch kann das Unternehmen seinen gesamten Betrieb in einem Gesamtbild betrachten: von Kraftstoffverbrauch und Emissionen bis hin zu Fahrverhalten und Einsatz.

Dieses integrale Bild bietet Ruhe und Übersicht. Projektleiter wissen sofort, wo sich das Material befindet, Planer sehen, wie effizient es eingesetzt wird, und die Geschäftsführung kann fundierte Entscheidungen treffen. Der Schritt vom reaktiven zum proaktiven Arbeiten ist damit Wirklichkeit geworden.

Darüber hinaus hat die Technologie die interne Kommunikation im Unternehmen gestärkt. Bas Wolff: „Das Gespräch zwischen Fahrern und Büro hat sich verändert. Wir reden nicht mehr über Gefühle, sondern über Fakten. Wenn jemand eine Woche schlechter abschneidet, schauen wir gemeinsam, warum das so ist. Das führt zu Verständnis und Verbesserung – nicht zu Diskussionen."

So entsteht eine Lernkultur, von der alle vom Einblick profitieren. Daten sind nicht länger etwas für Spezialisten, sondern Teil der täglichen Arbeit jedes Fahrers und Planers.

Gemeinsam stärker: eine Partnerschaft mit Vision

Die Zusammenarbeit zwischen Van Werven Infra und GPS-Buddy basiert auf Vertrauen, Gleichwertigkeit und einer gemeinsamen Vision von Innovation. GPS-Buddy ist von Anfang an kein distanzierter Lieferant, sondern ein strategischer Partner, der mitdenkt, wie Technologie in der Praxis Mehrwert schafft.

Oscar van der Spruit: „Van Werven ist ein Pionier, der es wagt, in Innovationen zu investieren. Wir bringen die Technologie, sie bringen die Praxis. Das macht die Partnerschaft so stark: Gemeinsam bauen wir ein Ökosystem auf, das die Branche voranbringt."

Van Werven Infra wiederum sieht GPS-Buddy als einen Partner, der seine Ambitionen versteht und unterstützt. Die Stärke liegt in der Kombination aus strategischem Denken und praktischer Anwendbarkeit. Wo andere Systeme bei der Standortbestimmung aufhören, bietet GPS-Buddy vollständige Kontrolle über alle beweglichen Assets – Fahrzeuge, Maschinen, Werkzeuge und Menschen – in einer einzigen Umgebung.

Harry Hertsenberg fasst es treffend zusammen: „Wir wollen bei der Emissionsreduzierung und Effizienz vorne dabei sein. GPS-Buddy hilft uns dabei mit Technologie, die in der Praxis funktioniert. Gemeinsam machen wir unser Versprechen wahr: intelligenter, sauberer und menschlicher arbeiten."

Van Werven-Maschine

Zusammenfassung

Die Zusammenarbeit zwischen Van Werven Infra und GPS-Buddy zeigt, wie Technologie, Daten und menschliches Verhalten sich gegenseitig verstärken können. Indem Einblicke in Maßnahmen umgesetzt wurden, hat Van Werven:

  • Die Kraftstoffeffizienz gesteigert und Emissionen reduziert.
  • Das Engagement der Fahrer durch das Programm „Beter met de Meter" erhöht.
  • TÜV-validierte Emissionsberichte in den Tagesablauf integriert.
  • Transparenz und Vertrauen bei Kunden und Auftraggebern geschaffen.
  • Sich als innovativer und nachhaltiger Marktführer in der Infrastrukturbranche positioniert.

Was einst als Suche nach mehr Einblick begann, hat sich zu einer datengesteuerten Arbeitsweise entwickelt, bei der Mensch und Technologie sich gegenseitig stärken.

Die Partnerschaft mit GPS-Buddy bietet dabei einen kontinuierlichen Strom an Innovationsmöglichkeiten, den Van Werven Infra gerne nutzt, um weiterhin vorne zu bleiben.