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Baustelle von oben
Was CO2 ist und warum Auftraggeber danach fragen

Was CO2 ist und warum es für Bau, Infrastruktur und Transport relevant ist

Bauunternehmen, Auftragnehmer und Transportunternehmen werden immer häufiger aufgefordert, CO2-Zahlen vorzulegen. Pro Projekt, pro Fahrt oder pro Kundenvertrag. Aber was ist CO2 eigentlich? Woher kommt es und warum ist es ein Problem? Und wie misst man dieses CO2 zuverlässig? Wir erklären es in diesem Artikel.

Was ist CO2?

CO2 ist die Abkürzung für Kohlendioxid. Es ist ein farb- und geruchloses Gas, das von Natur aus in der Luft um uns herum vorkommt. Man sieht es nicht und man riecht es nicht. Die Luft, die wir einatmen, enthält von Natur aus bereits geringe Mengen CO2.

CO2 ist an sich nicht schädlich. Es ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens auf der Erde. Pflanzen und Bäume brauchen es zum Wachsen. Durch Fotosynthese wandeln sie CO2 in Sauerstoff und Kohlenstoff um. Ohne CO2 keine Pflanzen, ohne Pflanzen kein Sauerstoff.

Wie entsteht CO2?

CO2 wird bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Materialien freigesetzt. Fossile Brennstoffe wie Diesel, Benzin und Erdgas enthalten Kohlenstoff. Bei der Verbrennung in einem Motor reagiert dieser Kohlenstoff mit Sauerstoff aus der Luft, und es entsteht CO2.

CO2 wird auch auf natürliche Weise freigesetzt. Bei der Atmung von Mensch und Tier, aber auch bei Waldbränden oder Vulkanausbrüchen. Das CO2, das bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe freigesetzt wird, kommt jedoch zusätzlich hinzu. Dieser zusätzliche Ausstoß ist die Hauptursache für die Zunahme von CO2 in der Atmosphäre. In Bau, Infrastruktur und Transport gilt: Jedes Fahrzeug und jede Maschine, die mit fossilem Brennstoff fährt, stößt CO2 aus. Vom Lkw bis zum Bagger oder Aggregat.

Ist CO2 giftig?

In normalen Konzentrationen ist CO2 nicht giftig. In sehr hohen Konzentrationen in einem geschlossenen Raum kann es gefährlich werden. Im Freien ist dies kein reales Risiko. Die Gefahr von CO2 liegt nicht in der direkten Giftigkeit, sondern in der langfristigen Klimawirkung.

Welchen Einfluss hat CO2 auf das Klima?

CO2 ist ein Treibhausgas. Es hält Wärme in der Atmosphäre zurück, die sonst in den Weltraum entweichen würde. Eine gewisse Menge an Treibhausgasen ist notwendig. Ohne sie läge die Durchschnittstemperatur auf der Erde rund 33 Grad niedriger als heute.

Das Problem entsteht, wenn das Gleichgewicht gestört wird. Früher war die Menge an CO2 in der Atmosphäre mehr oder weniger stabil. Was durch natürliche Prozesse freigesetzt wurde, wurde auch wieder von Wäldern und Ozeanen aufgenommen. Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe steigt die CO2-Konzentration in der Atmosphäre jedoch an. Die Natur kann diesen Überschuss nicht vollständig aufnehmen.

Die Folge ist ein verstärkter Treibhauseffekt: Die Erde erwärmt sich. Das führt zu steigenden Meeresspiegeln, extremerem Wetter, Austrocknung von Land und Verlust der Biodiversität.

Wird CO2 von der Natur abgebaut?

Ja, aber nicht schnell genug. Bäume und Pflanzen nehmen CO2 auf und wandeln es in Sauerstoff und Kohlenstoff um. Auch die Ozeane spielen eine Rolle. Derzeit stoßen die Menschen so viel CO2 aus, dass die Natur nicht mithalten kann. Der Überschuss bleibt in der Atmosphäre und verstärkt den Treibhauseffekt.

Warum ist CO2 für Bau, Infrastruktur und Transport relevant?

Der CO2-Ausstoß ist nicht nur eine Klimafrage. Er ist auch eine geschäftliche Frage. Auftraggeber, öffentliche Auftraggeber und Genehmigungsbehörden fragen immer häufiger nach belegbaren CO2-Zahlen pro Projekt.

Die CO2 Prestatieladder (die niederländische CO2-Leistungsleiter) ist ein konkretes Beispiel dafür. Unternehmen, die ihren Ausstoß transparent machen und nachweisen können, stehen bei Ausschreibungen stärker da. Wer höhere Ambitionsniveaus erreicht, erhält einen fiktiven Zuschlagsvorteil. Bei großen Bau- und Infrastrukturprojekten kann dieser Vorteil erhebliche Beträge erreichen.

Außerdem fragen große Auftraggeber immer häufiger nach CO2-Daten ihrer Auftragnehmer und Transportunternehmen für ihre eigenen Berichtspflichten. Man denke an die CSRD, nach der Unternehmen verpflichtet sind, über die Emissionen in der Lieferkette ihrer Zulieferer zu berichten.

Wie misst man CO2 in Bau und Transport?

Die Daten stecken bereits in den Fahrzeugen und Maschinen. Kraftstoffverbrauch, Betriebsstunden und Kilometer werden über den Bordcomputer erfasst. Der Schritt, der vielen Unternehmen noch fehlt, ist die automatische Umrechnung dieser operativen Daten in zuverlässige CO2-Zahlen pro Projekt und Zeitraum.

Flowter macht diesen Schritt automatisch. Die Berechnungsmethode wandelt die Daten von Fahrzeugen und Maschinen in CO2 pro Projektstandort und Zeitraum um. GPS-Buddy hat seine IT-Kontrollen in Bezug auf die Emissions- und Berichtsmethodik im Rahmen eines ISAE-3000-Assurance-Auftrags unabhängig prüfen lassen, durchgeführt in Zusammenarbeit zwischen TÜV NORD Nederland und seinem Partner Diggle BV. Der Bericht kann als PDF, XLSX oder CSV exportiert und direkt mit einem Auditor, Auftraggeber oder einer Genehmigungsbehörde geteilt werden.

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