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Von der Meldung bis zum Motorrad vor Ort

60 Motorräder im Blick während der 45. Challenge Almere-Amsterdam

Vom 10. bis 13. September findet die 45. Ausgabe der Challenge Almere-Amsterdam statt, dieses Jahr zusätzlich mit der EM über die Langdistanz. Der älteste Langdistanz-Triathlon Europas und der zweitälteste der Welt. Rund 4000 Athleten am Start, begleitet von über 800 Freiwilligen. GPS-Buddy ist erneut als Hauptsponsor mit dabei, und das ist ein Platz, an dem wir gerne stehen. Wir kommen schließlich selbst aus Almere.

Wir liefern die 60 Tracker, die die Begleitmotorräder mit einem Live-Standort ausstatten. Damit sieht die Organisation jederzeit, wo sich jedes Motorrad befindet.

Von der Meldung bis zum Motorrad vor Ort

Jedes Motorrad hat seine eigene Aufgabe. Auf einem Teil sitzt ein Jurymitglied hinten drauf, das auf die Regeln achtet. Vorfahrer fahren vor der Spitzengruppe her und geben die Positionen an die Organisation durch. Wieder andere Motorräder transportieren Fotografen und Kamerateams, behalten die Strecke im Auge und melden, was nicht stimmt, oder bringen Material und Personen zu Stellen, die mit dem Auto nicht erreichbar sind. Auch medizinisches Personal fährt mit dem Motorrad die Strecke ab.

Sie sind alle gleichzeitig unterwegs, verteilt über die 180 Kilometer lange Radstrecke. Geht unterwegs bei einem Athleten etwas schief, ist fast immer das Motorrad, das dort am nächsten fährt, als Erstes vor Ort. Die Frage ist also, welches Motorrad das in diesem Moment ist.

Und da kommen unsere Tracker ins Spiel. So sind alle 60 Motorräder live auf der Karte bei der Rennleitung im HQ zu sehen. Kommt eine Meldung herein, dass ein Athlet am Streckenrand sitzt, geht es schnell. Man hört, woher die Meldung kommt. Man sieht, welches Motorrad am nächsten dran ist. Dieses Motorrad erhält den Auftrag und ist unterwegs, bevor man die erste Funkrunde beendet hätte. Gleichzeitig sieht man auch, welcher Streckenabschnitt dadurch kurz ohne Motorrad ist, und schickt ein zweites Motorrad in diese Richtung.

Dasselbe Bild hilft beim dahinterliegenden Sanitätseinsatz. Wer vor Ort ist, meldet, was er vorfindet, und die Sanitätsstation weiß dann bereits genau, wo das ist, statt es erst suchen zu müssen.

Warum dieser Tracker

Die Tracker sind unsere selbst entwickelten AT-4. Sie verfügen über eigenes präzises GPS und eine extrem schnelle Verbindung. Für eine Veranstaltung ist das der Grund, warum es funktioniert. Am Renntag fahren 60 Motorräder auf das Gelände, die alle auf der Karte stehen müssen, bevor der Startschuss fällt.

Warum diese Zusammenarbeit passt

Für uns ist das ebenfalls ein interessanter Fall. 60 Assets, die gleichzeitig auf einer 180 Kilometer langen Strecke unterwegs sind, wobei es darauf ankommt, ob man innerhalb einer Minute weiß, wo sie fahren.

Den Rest des Jahres machen wir das für Unternehmen im Bau- und Infrastrukturbereich. Wissen, wo sich Maschinen, Fahrzeuge und Mitarbeiter befinden, und rechtzeitig danach handeln können. Eine Arbeit, die sicherer verläuft, weil der Bauleiter sieht, wer wo ist. Eine Planung, die stimmt, weil das Material auffindbar ist.

Am Renntag ist das ungefähr dieselbe Arbeit. Nur geht es dann um 60 Motorräder und 4000 Athleten, die davon ausgehen, dass jemand kommt, wenn etwas schiefgeht. Wir sorgen dafür, dass die Organisation sieht, wo alle fahren, damit die Veranstaltung sicherer und reibungsloser verläuft.

Live-Standort ist unser Ursprung. Dass wir diese Technik für die größte Sportveranstaltung unserer eigenen Stadt einsetzen können, macht es besonders schön, hier zu stehen.